Dienstag, 13. November 2018

Laaaanger Brief :-)

Letzte Woche bekam ich einen laangen Brief aus Kappelen von meinen 1.-3. Klässler. Ich habe mich riesig gefreut. Ganz herzlichen Dank.

Ein paar lustige, treffende, schöne Aussagen vom Brief:
- Ich habe gedacht, die Allmend wäre viel kleiner.
- Ich habe nicht gewusst, dass ein Circus soviel Strom braucht.
- Ich habe nicht gedacht, dass es einen Werkstattwagen hat.
- Wir durften Ankereisen lüpfen.
- 2 Waschmaschinen für 60 Leute, das geht ja mega lang zum Waschen.
- Ich habe nicht gedacht, dass so ein kleines Häuschen so viele Zimmer hat. (Mannschaftswagen)
- Diese Kammer (Sattelgang) ist geheim.

So schön. DANKE.

Dreck in Zürich

Da es beim Transport und Aufbau in Zürich geregnet hat. Hat sich die Wiese vom Kasernenareal schnell in einen Sumpf verwandelt. 
Der Aufbau wurde mühsam. Aus dem Buffetzelt mussten sie beispielsweise vor dem Verlegen der Bodenplatten Wasser rauspumpen. Um die Zelte mussten Wassergräbli gemacht werden. usw
Die Wohnwagen der Familien und Festangestellten stehen auf dem Rasen, und das ist gut so, weil es hier ruhiger ist, als bei den anderen Wohnwagen in der Allee, aber es bedeutet auch viel mehr Dreck im Wohnwagen, was wir aber gerne in Kauf nehmen.
 Durch die feuchten Herbstnächte und die Regentropfen ab und zu, bleibt der Platz recht sumpfig. Jedes Mal, wenn ich über den Platz laufe, habe ich ein bisschen Angst in eine Pfütze zu fallen... Aber das ist zum Glück bisher noch nicht passiert!
Grundsätzlich dürfen wir uns aber wettertechnisch absolut nicht beschweren, wir haben eine sehr trockenen und warme Circus-Saison erlebt.

Alle 4 Montikinder gemeinsam unterwegs...

Ausser den 3 grossen Montikinder ist auch ein 16 Monat alter Junge auf der Saison 2018 dabei. Er ist der Sohn vom Clown Pflotsch. Paola, die Mutter war letzte Woche für Engagement als Regisseurin in Belgien. Fast alle MitarbeiterInnen und Artistinnen haben irgendwann mal zu Leon geschaut. An zwei Nachmittagen haben die 3 grossen Montikinder diese Aufgabe mit grosser Freude und Begeisterung übernommen. Einmal hat sie Thomas begleitet dun einmal ich.
Wir waren gemeinsam auf einem nahegelegenen Spielplatz. Die 3 grossen Kids waren beschäftigt, Leon hatte Freude und Pflotsch konnte arbeiten. Also alles tiptop.

Mittwoch, 7. November 2018

Katja in der Manege

Am Montagabend durfte Katja spontan mit einer jungen Circusmitarbeiterin (nicht Artistin😉) in der Manege am Luftring trainieren. Katja hatte Spass und Freude.
War schön zum Zuschauen. Ganz herzlichen Dank an die Trainerin.

Gestern Nachmittag nutzten die Kinder den vorstellungsfreien Nachmittag zum turnen in der Manege: Purzelbäume, Saltos, Rollen, Diabolo spielen, Böckli gumpen, Kopfstand...
Zudem  haben sie Szenen aus dem aktuellen Programm nachgespielt: wer darf Armelle sein und wer Pflotsch... wo laufen die genau durch, wo steht das Sofa in dieser Szene? Da die Kinder das Programm schon über 30mal sahen, war das kein Problem.




Freitag, 2. November 2018

Brücke übers Berner Münster

Die Reihenfolge der Blog-Einträge ist etwas durcheinander.  Aber diese Bild möchte ich euch nicht vorenthalten.
Am letzen Freitag machten Katja, Thomas und ich einen Spaziergang von der Berner Allmend über den Rosengarten und Bärengraen in die untere Altstadt.
Ein Circuskind ist sie geworden 😊😍

Französisch über Skype!

Katja musste von gestern auf heute die unten abgebildeten französischen Sätze lernen. Sie war sehr müde und unmotiviert. Lernen war so schwierig und ich war nach einem langen Küchentag ziemlich müde. Thomas hat dann netterweise das Üben mit Katja über Skype übernommen. Er kann viel besser Französisch als ich und hatte zudem gestern Abend viel mehr Nerven.
Heute morgen hat Katja  mit mir die Wörter noch schreiben gelernt.
Beim heutigen Test in der Schule erreichte sie 7 von 11 Punkten. Anbetracht der Umstände (schwierig und wenig Zeit) ist das total ok.


Brr... und die Auswirkungen...

Das regnerische kalte Wetter beeinflusst unsere  Aktivitäten im Circus.
So ziehen die Kids es jetzt manchmal vor im warmen Wohnwagen zu zeichnen und Musik zu hören, statt draußen zu sein.

Etwas weniger angenehm sind die engen Platzverhältnisse im Esswagen So müssen wir aus Platzgründen ab und zu das Essen in der Küche holen und mit den Kinder im Wohnwagen essen. Sieht auf dem Foto nicht ungemütlich aus, aber ist schon sehr eng und wir würden alle lieber mit den anderen Circusleuten im Esswagen essen.